31. Oktober 2008
Fahrrad-Unfall-Berichte - Liebe Leser, wie schon berichtet, hat der Expertenkreis Velo2010 eine neue Fahrrad-Unfall-Landkarte in's Leben gerufen, bitte klicken Sie am Textende den Link an. Die Unfallkarte wird von der Polizei Köln bearbeitet. Sie ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber der bisherigen Berichterstattung.
Besonders die beigefügten Unfallbilder ermöglichen eine wesentlich bessere und objektive Einschätzung des Unfallgeschehens. Es ist erfreulich, daß die polizeiliche Wertschätzung des Helmtragens nun in einer sachlichen Art und Weise erfolgt, die wir mittragen und unterstützen. Hier geht's zur Unfall-Landkarte von
Velo2010. (rb/mfg)
29. Oktober 2008
Straßenbahn erfasste Radfahrer in Köln-Marienburg - Am Dienstag morgen (28.10.08) ist ein Radfahrer (41) in Köln-Marienburg von einer KVB-Straßenbahn erfasst worden. Mit schweren Kopfverletzungen wurde er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Gegen 8 Uhr fuhr der 41-Jährige mit seinem Zweirad auf dem Fuß- und Radweg des Gustav-Heinemann-Ufers.
In Höhe der Tacitusstraße wollte er die Gleise am KVB-Wegübergang überqueren. Hierbei missachtete er die für ihn geltende "rote" Fußgänger- und Radfahrerampel und übersah die von rechts kommende Straßenbahn. Trotz Gefahrenbremsung und Warnglocke wurde der Radfahrer von der Linie 16 erfasst, fiel zu Boden und zog sich schwere Kopfverletzungen sowie Rippenbrüche zu.
Kommentar: Liebe Leser, beachten Sie bitte auch in dieser Meldung die Kölner Sprachregelung für Verkehrsunfälle: “Radfahrer mißachtet die rote Ampel”. Ein Auto- oder LKW-Fahrer "übersieht" diese lediglich. (rb/mfg)
20. Oktober 2008
Lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitt eine 61 Jahre alte Radfahrerin aus Köln-Porz-Wahn. Die 61-Jährige war auf dem Radweg der Heidestraße in Richtung Wahnheide unterwegs, als sie an der Auffahrt zur BAB 59 von dem Wagen eines nicht ortskundigen Mannes (71) erfasst wurde.
Kommentar: Die Formulierung “mangelnde Ortskunde” macht den Unfall nicht ungeschehen und entschuldigt ihn auch nicht. Aber ein gewisses Verständnis wird dadurch schon geweckt. Dieses “gewisse Verständnis” werden Sie bei schuldhaft verursachten Fahrradunfällen vergebens suchen. (rb/mfg)
16. Oktober 2008
Radfahrerin schwer verletzt - Der 58-Jährige Autofahrer befuhr die Sürther Straße in Richtung Weißer Straße. Da er etwas aus dem Kofferraum holen wollten, hielt er gegen 15.15 Uhr in Höhe der Hausnummer 24 teils auf dem rechtsseitigen Gehweg, teils auf dem Radweg an. Nachdem er in dem linken Außenspiegel seines Passats keine Person auf dem Radweg wahrgenommen hatte, öffnete er die Wagentür.
In diesem Augenblick fuhr die Dame mit ihrem Fahrrad in die über den Radweg ragende Autotür. Anschließend stürzte die Rentnerin nach links auf die Straße, auf der sie bewusstlos liegen blieb. Die 86-Jährige wurde mit einer Kopfverletzung umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben ihrer behandelnden Ärzte besteht keine Lebensgefahr. (ms)
Kommentar: Wir ergänzen sicher auch im Interesse der polizeilichen Verkehrserziehung: Parkende Autos haben NICHTS auf Rad- und Gehwegen zu suchen. Ein Blick in den Rückspiegel reicht selbstverständlich NICHT aus. Den Blick zurück “über die Schulter” haben wir alle in der Fahrschule gelernt. Der bewahrt auch schon mal eine alte Dame vor einer Gehirnerschütterung .. (rb/mfg)