Antragsteller unzufrieden - In der Sitzung der Bezirksvertretung am
16.06.08 wird der Halbjahresbericht der Verwaltung vorgelegt. Zum Punkt der Bordsteinabsenkungen heißt es dort: "Aus fachtechnischer Sicht sind die erwähnten Radwege nahezu auf Null abgesenkt, so dass kein weiterer Handlungsbedarf besteht. Aus Sicht der Verwaltung ist dieser Beschluss somit erledigt."
Aus Sicht des Antragstellers, der Fraktion B90/Grüne ist der Sachverhalt anders: "An keinem der genannten Stellen hat eine Verbesserung des Zustandes stattgefunden. Weitere Stellen sind sogar dazu gekommen, z.B. die Kreuzung Johannesweg/Am Pfropfbusch in Höhenhaus, an der vor kurzem bei der Erschließung der Bordstein wiederum nicht auf Null gesetzt wurde."
Kommentar: Bitte werfen Sie Blick auf das Datum des Antrags. Der Vorgang ist seit knackigen vier Jahren in der Umlaufbahn. Mit dem offensichtlichen Resultat, dass weder an einzelnen Kritikpunkten noch im generellen Ablauf die Radfahrer-Belange berücksichtigt wurden. Lokalpolitiker, die sich trotzdem noch mit Radfahrer-Belangen beschäftigen, müssten auf ihr Sitzungsgeld noch eine Geduldsprämie und ein saftiges Schmerzensgeld obendrauf bekommen.
Kommentar 2: Wer generelle Bordsteinabsenkungen für einen Schmarren hält, sollte neben den Radfahrern auch einmal an diese Verkehrsteilnehmer denken: Mütter mit Kinderwagen, Mütter mit Einkaufswagen, Kinder mit Kleinrädern und Tretrollern, Rollschuhfahrer, Inliner, Skater, Krückengänger, Rollstuhlfahrer, Senioren mit Rollatoren und sogar Briefträger mit Rädern und Handwagen und alle Anlieferer mit Hubwagen. Alles minderes Volk, dass nur plärrt und keine Steuern zahlt? (rb/mfg)