aus dem großen Strom der Nachrichten gefischt ...

28. Juli 2010
Neues aus der Anstalt
(Polizei Köln) - Es gab in der letzten Zeit viele böse LKW-Auffahrunfälle. Höchste Zeit also, das sich die Polizei erzieherisch um die Problemgruppe kümmert: "Wie nähere ich mich sicher einem Stauende? Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich bereits im Stau stehe?", das sind Fragen, die der Leiter der Autobahnpolizei Köln, Polizeidirektor Georg Dissen, bei einem Pressetermin beantworten wird.
Kommentar: "Wie nähere ich mich sicher einem Stauende?". Ich glaube, ich les' nicht richtig. Die Frage richtet sich nicht an Vollidioten, sondern an Berufskraftfahrer. Welche Antworten sollen denn da kommen? "Solange der Stau nicht im Radio kommt, gibt's ihn nicht" - "Wer bremst, verliert." - "Weg da, hier komm' ich!" Gut, die Frage war also ein einleitender Scherz. Kommen wir zu den ernsten Fragen an die LKW-Fahrer:
"Habt ihr genug geschlafen? Macht ihr Pausen? Sind die Tachoscheiben sauber? Werdet ihr vom Arbeitgeber gehetzt? Wie sieht es mit Rest-Alkohol aus? Raucht und telefoniert ihr während der Fahrt? - Ach, DAS sind dumme Fragen? Ist ja wohl alles selbstverständlich? Ist es nicht. Aber eines dürfte klar sein: Ausgeruhte Fahrer, die nach StVO fahren dürfen, erkennen einen Stau, wenn sie ihn sehen. (rb/mfg)

26. Juli 2010
77-Jährige zweimal von Auto überrollt
(Bad Salzuflen) - Ein 46-Jähriger Autofahrer hat eine Radfahrerin beim Abbiegen nicht gesehen und überfahren, teilte die Polizei am Sonntag (25.07.10) mit. Als Fußgänger ihn zum Anhalten bewegen wollten, verstand er die Zeichen falsch, legte den Rückwärtsgang ein und überrollte die Frau noch einmal. Die 77-Jährige erlitt bei dem Vorfall am Freitag schwere Verletzungen. (WDR Nachrichten, 26.07.10)
Kommentar: Der Autofahrer lebt stets in einer gewissen Distanz zu seiner Umwelt. Geschützt, aber auch getrennt durch Glas und Metall, abgelenkt durch Radio, Telefon und Zigarettenrauch scheucht er sein tonnenschweres Gefährt ohne wirkliche Kontrolle durch die Landschaft. Der Kreislauf stottert mangels Bewegung im Leerlauf und frische Luft ist viel zu kalt.
Ja, und am Morgen hat es mit dem Stuhlgang nicht geklappt und es gab Streit mit der Frau. Das drückt alles auf die Stimmung, und dann gleich in der Firma - Mist, was ist denn da draußen los? Was war das für ein Scheppern? Was fuchteln die denn da am Straßenrand rum? Was soll ich? Vorwärts fahren? Rückwärts fahren? Mich in Luft auflösen? Werdet Euch endlich mal einig, ihr Deppen .. (rb/mfg)

21. Juli 2010
3. Kölner Fahrrad Sternfahrt
(Kölner Fahrrad Sternfahrt) - Im vergangenen Jahr fand in Köln die zweite Kölner Fahrrad-Sternfahrt statt. In vielen Stadtteilen, natürlich auch in Mülheim, sammelten sich Fahrradfahrer jeden Alters und rollten sternförmig zum Dom. Mit der Aktion wollten Kölner Radfahrer friedlich und fröhlich, aber auch deutlich, Präsenz zeigen.
Als Verkehrsmittel ist das Fahrrad noch lange nicht gleichberechtigt. Und seine wünschenswerten Marktanteile als umweltschonendes und gesundheitsförderndes Transportmittel sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Dafür haben an diesem Tag hunderte von Radfahrern demonstriert.
Dieses Jahr erwarten wir am Sonntag, den 19.09.10 wieder viele Teilnehmer. Die Mülheimer Radler treffen um 13 Uhr am Clevischen Ring, Ecke Buchheimer Straße vor der Sparkasse Köln-Bonn die Leverkusener Teilnehmer. Zusammen fahren wir zum LVR-Turm nach Deutz und dann weiter zur Kundgebung auf dem Rudolfplatz. (rb/MF)